Produktdaten · Praxisratgeber

Shopify nimmt deine CSV nicht an? Prüfe zuerst diese fünf Punkte.

Eine Herstellerliste ist noch keine Importdatei. Mit einer klaren Zuordnung von Quellspalten und Zielvorlage grenzt du Fehler ein, bevor du Daten in deinen Shop übernimmst.

Von CRISTMY · Stand: 18. Oktober 2026 · Beispiel ausschließlich mit fiktiven Neuartikeln

1. Original sichern und die aktuelle Zielvorlage holen

Arbeite mit einer Kopie. Vergleiche die Herstellerdatei mit der aktuellen Shopify-Vorlage und der offiziellen CSV-Dokumentation. Spaltennamen, Trennzeichen, Zeichencodierung und Abhängigkeiten zwischen Spalten müssen zum Import passen. Eine Datei, die sich in Excel öffnen lässt, ist dadurch noch nicht für den Shop geprüft.

Trenne neue Artikel von Änderungen an bestehenden Artikeln. Bei Updates können ausgelassene oder geänderte Spalten Auswirkungen auf vorhandene Varianten haben. Sichere den aktuellen Datenstand und teste Änderungen zuerst in einem geeigneten, abgegrenzten Testablauf.

2. Artikelnummern und Produktgruppen erhalten

Die Artikelnummer 000021 muss als Text erhalten bleiben. Prüfe nach jedem Speichern, ob führende Nullen noch vorhanden sind. Ein Produkt mit zwei Farbvarianten braucht eine konsistente Gruppierung und unterschiedliche Variantendatensätze.

Doppelte Artikelnummern sind zunächst ein Klärfall. Lösche eine Zeile nicht allein deshalb, weil die Nummer zweimal vorkommt. Erst die fachliche Zuordnung entscheidet, ob ein Duplikat oder eine falsche Artikelnummer vorliegt.

3. Preise eindeutig umwandeln

Aus einem eindeutig vereinbarten deutschen Dezimalformat kann 19,90 zu 19.90 werden. Angaben wie „auf Anfrage“, Währungstexte oder mehrdeutige Tausendertrennzeichen brauchen eine Klärung. Ein fehlender Preis ist kein Preis von null Euro.

Öffne CSV-Dateien kontrolliert über den Textimport deiner Tabellenkalkulation. Prüfe Trennzeichen, Spaltentypen und Sonderzeichen, bevor du die Datei erneut speicherst.

4. Varianten als zusammenhängende Gruppe prüfen

Optionsname und Optionswert gehören zusammen. „Farbe“ ohne „Rot“ oder „Blau“ reicht nicht aus. Innerhalb einer Produktgruppe müssen Titel und Optionsschema zueinander passen. Widersprüche solltest du vor dem Import für die ganze betroffene Gruppe klären.

Ändere bei bestehenden Produkten Optionswerte nicht versuchsweise. Die Shopify-Dokumentation beschreibt Auswirkungen auf Varianten-IDs. Dieser Ratgeber behandelt keine Bestandsmigration.

5. Jede Quellzeile nachvollziehen und einen Probeimport machen

Zähle die Datenzeilen ohne Überschrift: Quelle = vorbereitete Zeilen + zurückgestellte Zeilen. Dokumentiere zu jedem zurückgestellten Datensatz den Grund. Gib eine Teilmenge erst frei, wenn klar ist, welche Artikel fehlen.

Prüfe eine kleine repräsentative Auswahl mit deinem Shopbetreuer. Kontrolliere Titel, Preise, Sonderzeichen, Varianten und Veröffentlichungsstatus im Ergebnis. Die endgültige Freigabe erfolgt anhand dieses Ergebnisses und der vereinbarten Vorlage.

Arbeitsprobe und Unterstützung

Die Aufbereitung nachvollziehen oder abgeben.

Quelle und Grenzen

Shopify Help Center: Using CSV files to import and export products ↗

Die konkrete Shopkonfiguration und aktuelle Importvorlage bleiben maßgeblich. Die Schritte ersetzen weder eine Sicherung noch einen Probeimport. Der Test ist keine Zertifizierung oder Qualitätsbestätigung durch Shopify.

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